Ulrike Schwarz Anderson

AMBEO Erfahrungsberichte

Ulrike Anderson, née Schwarz, is a sound engineer and producer of acoustic music in the radio, television and recording industries.

Die Aufnahme im AMBEO 3D-Audio-Format am Chelsea Music Festival 2017 war eine spannende Gelegenheit für uns, die neueste Technologie für immersives Audio von Sennheiser auszuprobieren. Wir hatten schon an vergangenen Ausgaben des Festivals teilgenommen und wussten deshalb, dass wir erstklassige Auftritte zu erwarten hatten. Hauptveranstaltungsort für diese Aufführungen war die kathedralenartige Deutsche Evangelisch-Lutherische St. Pauls Kirche in New York, die in den 80er- und 90er-Jahren ein beliebter Ort für hochwertige Klassik- und Jazz-Aufnahmen war, da deren Kirchenraum sowohl akustisch ansprechend als auch wunderbar intim ist. Mein Mann und Kollege, Jim Anderson, und ich hatten im Sennheiser Pop-up-Store in SoHo vom AMBEO-Format erfahren und wussten sofort, dass es für die Aufnahme dieses besonderen Ereignisses perfekt sein würde:

„Es fängt nicht nur die gespielten Töne ein, sondern auch die Energie und das Erlebnis, während der Aufführung im Raum zu sein.“
Ulrike Anderson

Unser Setup für die Veranstaltung umfasste die acht Mikrofone über dem Publikum, die für den AMBEO Cube benötigt werden, sowie ein zusätzliches Stereo-A/B-Paar, das nach vorne auf die Bühne gerichtet war. Alles waren Mikrofone von Sennheiser, die wir zum Teil schon für zahlreiche Aufnahmen in verschiedenen Formaten verwendet hatten. Dieses Setup gibt uns sowohl die Perspektive des Publikums, das live im Raum anwesend ist, als auch eine optimierte Aufnahme durch die nahen Mikrofone, sodass wir mehrere Möglichkeiten haben, um beim Abmischen das beste Erlebnis zu erzeugen.

Damit erreichen wir eine bemerkenswerte Klangtreue. Insbesondere basslastige Instrumente klingen in 3D-Audio deutlich besser, weshalb ich erwarte, dass sowohl die Aufführungen als auch die Klarheit der Aufnahmen spektakulär werden. Jim und ich haben beide umfassende Erfahrung mit 5.1-Surround, und ich habe in Japan sogar schon 2006 mit 22.2-Systemen trainiert. AMBEO bedeutet für den dreidimensionalen Klang einen großen Sprung nach vorne. Wir freuen uns unglaublich, mit Sennheiser den nächsten Schritt zu gehen, und sind gespannt darauf, in diese Mischungen einzutauchen und die Magie des Chelsea Music Festivals wiederzugeben.

Über Ulrike Anderson

Ulrike Anderson, geb. Schwarz, ist Toningenieurin und Produzentin akustischer Musik in der Radio-, Fernseh- und Musikbranche. Ihre Aufnahmen wurden mehrmals für nationale und internationale Preise nominiert (zum Beispiel für einen Grammy) und unter anderem mit zwei Echo-Klassik-Preisen, einem Preis der Deutschen Schallplattenindustrie, einem Ars Acoustica und einem Diapason d’Or ausgezeichnet.

Im Oktober 2015 erhielt sie auf der 139. AES Convention in New York den Fellowship Award der Audio Engineering Society, die sie von 2004 bis 2006 präsidierte.

Ulrike Schwarz erhielt ihr Tonmeisterdiplom an der Hochschule der Künste Berlin und absolvierte einen Executive MBA in Innovation & Business Creation an der Technischen Universität München. Von 2001 bis 2015 war sie als Toningenieurin für große Orchester- und Jazzproduktionen beim Bayerischen Rundfunk in München tätig. Zurzeit baut sie das Produktionshaus Anderson Audio New York auf.

In Tokio absolvierte Schwarz beim Fernsehsender NHK und Akira Fukada ein intensives Training in 5.1-Surround-Sound und war 2006 zusammen mit Kimio Hamasaki an Experimenten für 22.2 des Forschungs- und Entwicklungslabors von NHK beteiligt. Ihre erste 9.0-Aufnahme war Robert Schumanns Oratorium „Das Paradies und die Peri“, aufgeführt im Jahr 2010 vom Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks unter Sir Simon Rattle im Herkulessaal, München. Die Aufnahme wurde im gleichen Jahr auf der 40. internationalen AES-Konferenz „Spatial Audio – Sense the Sound of Space“ in Tokio präsentiert.

Schwarz hat über 50 Orchesterprojekte mit dem Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks in 5.0-Surround-Sound aufgenommen und live übertragen und produziert symphonische Projekte mit dem Stavanger Symphony Orchestra, Norwegen, in 5.1-Surround-Sound und in 9.1-Immersive-3D-Audio.

Über Ulrike Anderson

Erfahrungsberichte für Lautsprecher

Paul Geluso

Paul Geluso wurde bisher als Mix-Engineer, Mastering-Engineer, Produzent und Musiker auf hunderten musikalischen und filmischen Titeln aufgeführt. Als Komponist und Sounddesigner wurden seine Werke international präsentiert und durch das New York State Council for the Arts sowie Meet The Composer unterstützt.

Małgorzata Albińska

Małgorzata Albińska-Frank ist eine polnische Tonmeisterin und Musikproduzentin. Sie studierte Musikproduktion und Tonregie an der Fryderyk Chopin Musikakademie in Warschau. Nach dem Abitur 1989 begann sie ihre Karriere als freischaffende Tonmeisterin, Aufnahmeleiterin und Musikproduzentin zuerst in Warschau, dann in der Schweiz und Deutschland. Seit 1993 wohnt und unterrichtet sie als Dozentin die Aufnahmetechniken an der Hochschule für Musik, Musik-Akademie Basel in der Schweiz.

Benoît Gilg

Benoît Gilg ist zwar noch jung, er beschäftigt sich aber schon mehr als die Hälfte seines Lebens mit Sound.
Nachdem er sich zu Beginn seiner Karriere mit den Stars der Pariser Free-Jazz-Szene zusammengetan hatte und unter anderem Akosh.S Unit aufzeichnete, wollte er seinen Horizont erweitern und übernahm kurzerhand die Monitormischungen auf den Tourneen von Mireille Mathieu und Juliette Greco. So entwickelte er auch eine bestimmte Anpassungsfähigkeit.

Dan Shores

Der dreimal für den GRAMMY® nominierte Daniel Shores startete seine Laufbahn bei Sono Luminus – erst als Assistenzingenieur, dann als Ingenieur und schließlich als Leiter des Plattenlabels Sono Luminus. Nach einigen Veränderungen in der Unternehmensstruktur kümmert sich Daniel jetzt wieder um das, was ihn am meisten begeistert: Tontechnik. Er konzentriert sich seit Jahren auf seine Leidenschaft für Sound und auf sein Ziel, makellose Musikaufnahmen zu machen, um den Hörerinnen und Hörern die Musik möglichst nahe zu bringen.

György Mohai

György Mohai ist Toningenieur, Mixing-Engineer und Sounddesigner und lebt in Budapest, Ungarn. Er gilt als eine der wichtigsten Personen der jungen Generation von ungarischen Toningenieuren. Seit seiner frühen Kindheit interessiert er sich für die Musik. Er bewarb sich bei der Fakultät für Jazzgesang am Konservatorium von Kőbánya, wo viele berühmte ungarische Musikerinnen und Musiker ihre Sekundarschulausbildung absolvierten. Er schloss 2010 mit einem Bachelor in Klangregie der Universität für Theater und Film ab. Seither kehrt er regelmäßig an seine Alma Mater zurück, wo er Vorlesungen hält.

Ulrike Anderson

Ulrike Anderson, geb. Schwarz, ist Toningenieurin und Produzentin akustischer Musik in der Radio-, Fernseh- und Musikbranche. Ihre Aufnahmen wurden mehrmals für nationale und internationale Preise nominiert (zum Beispiel für einen Grammy) und unter anderem mit zwei Echo-Klassik-Preisen, einem Preis der Deutschen Schallplattenindustrie, einem Ars Acoustica und einem Diapason d’Or ausgezeichnet.

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