How-To Präsentationsmikrofone 2: Kopfbügel- und Lavaliermikrofone

Presented by: Sennheiser

#Sennheiser-Wissen

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie bei Musicaldarstellern die Kopfbügelmikrofone so angebracht werden, dass sie auch bei den wildesten Tanzeinlagen nicht verrutschen? Oder haben Sie bereits an einer Podiumsdiskussion teilgenommen und wussten nicht genau, wie Sie das Ansteckmikrofon an Ihrer Kleidung befestigen sollten? Und wo wird eigentlich der Taschensender von Funkmikrofonen am besten positioniert? In Teil 2 unserer Serie „Dos and Don‘ts für den Umgang mit Mikrofonen im Unternehmens- und Bildungsbereich“ haben wir die wichtigsten Informationen zu Kopfbügel- und Lavaliermikrofonen für Sie zusammengestellt.  

Das SL Headmic 1 ist ein filigranes und dennoch robustes Kopfbügelmikrofon.

Kopfbügelmikrofon: Tipps für die optimale Sprechposition

Ob Fernsehsendung, Vortrag oder Podiumsdiskussion - ein besonders beliebtes Moderatorenmikrofon ist das SL Headmic 1 . Bei diesem Headset-Mikrofon können Sie entscheiden, ob Sie das Mikrofon auf der linken oder rechten Seite tragen möchten. Am Nackenbügel befinden sich insgesamt fünf Clips für den beidseitigen Gebrauch des Mikrofons. Um den bestmöglichen Tragekomfort und einen optimalen Sitz des Mikrofons zu erzielen, passen Sie einfach den Nackenbügel und den Mikrofonarm an Ihre Kopfgröße an. Schieben Sie den Mikrofonarm vor oder zurück, sodass das Mikrofon 2 bis 3 cm neben dem Mundwinkel sitzt. Je weiter das Mikrofon von der optimalen Position entfernt platziert wird, desto weniger Höhen werden übertragen. Der 7 Gramm leichte, aber robuste Metallbügel garantiert auch bei längerem Einsatz höchsten Tragekomfort. 

Das Lavaliermikrofon MKE 1 überzeugt durch exzellente Sprachverständlichkeit und dezentes Design.

Lavaliermikrofon: So wird es befestigt

Bestimmt kennen Sie es von Diskussionsrunden im Fernsehen oder von der Musicalbühne: ein Lavaliermikrofon wie das MKE 1 ist ein kleines Mikrofon, das normalerweise an der Kleidung im Brustbereich angeklemmt wird. So erklärt sich auch der Name, der sich auf eine bestimmte Form von Halskette bezieht. Diese Positionierung macht das Lavaliermikrofon anfällig für Störgeräusche, wenn etwa ein Sprecher aus Nervosität beginnt, an seiner Kleidung zu nesteln und dabei mit seinen Ärmeln das Mikrofon streift. Wenn Sie ein Lavaliermikrofon nutzen, sollten Sie es nicht von Ihrer Kleidung abnehmen und zum Handmikrofon umfunktionieren. Die Audioqualität würde hierdurch leiden, weil der Abstand zu Ihrem Mund nicht mehr ideal ist. Bei Musicaldarstellern werden Lavaliermikrofone häufig am Haaransatz angebracht, damit sie für das Publikum nicht sichtbar sind und der Klang des Mikrofons nicht durch die Bewegungen der Darsteller beeinträchtigt wird.

Taschensender als mobile Energiequelle für Kopfbügel- und Lavaliermikrofone

Sowohl Kopfbügel- als auch Lavaliermikrofone werden am Taschensender angeschlossen und bieten dem Sprecher damit ein Maximum an Bewegungsfreiheit. Mit dem Halterungsclip können Sie den Taschensender an der Kleidung, zum Beispiel am Hosenbund oder am Gürtel, befestigen. Für Musiker und Musicaldarsteller gibt es auch kreativere Methoden, einen Taschensender zu tragen. Der Taschensender sollte auf jeden Fall immer so befestigt werden, dass die Antenne nicht verdeckt wird, um die volle Sendeleistung zu gewährleisten. Moderne Taschensender wie der SL Bodypack DW sind mit einem leicht zugänglichen Mute-Schalter versehen. So sich lässt sich der Taschensender bei Bedarf stummschalten. 

Fazit 

Kopfbügel- und Lavaliermikrofone bieten Ihnen bei Präsentationen maximale Bewegungsfreiheit auf Bühne oder Podium. Während einer Präsentation haben Sie dank der Funkmikrofone die Hände frei zum Gestikulieren oder um kabellose Präsentationsgeräte zu bedienen. Durch das unauffällige Design der Mikrofone bleibt das Hauptaugenmerk des Publikums ganz bei Ihnen. Kopfbügel- und Lavaliermikrofone sind ideal für ungeübte Sprecher, da sie durch die fixe Positionierung immer richtig zum Mund des Sprechers ausgerichtet sind. Allerdings sind sie im Vergleich zu anderen Mikrofonen aus dem Unternehmens- und Bildungsbereich etwas störanfälliger bei unbedachten Bewegungen der Redner. Möchten Sie Ihr Wissen über Redner-Mikrofone noch weiter vertiefen? Entdecken Sie unser Portfolio mit Audiolösungen für Präsentationen!

Hineinpusten ist kein Funktionstest! Dos and Don‘ts im Umgang mit Mikrofonen

Wer kennt es nicht? Das vermeintlich obligatorische Hineinpusten in die Mikrofonkapsel, um zu testen, ob ein Mikrofon auch wirklich funktioniert. Das Hineinpusten tut nicht nur Zuhörern in den Ohren weh, sondern schadet auch der filigranen Technik innerhalb des Mikrofons, weil dadurch Feuchtigkeit in den Mikrofonkopf gelangen und die Membran beschädigen kann. Der Tontechniker vor Ort achtet darauf, dass das Mikrofon funktioniert. Es gibt einige Grundsätze bei der Nutzung von Mikrofonen, die jeder Redner beherzigen sollte.

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