Vision statt Kickertisch: Warum wir eine neue Arbeitswelt brauchen

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#Meetings & Zusammenarbeit

Die Zeiten haben sich geändert: Von der 40 Stunden-Woche und übermäßigen Überstunden will niemand mehr etwas hören. Doch wie sollte sich die Arbeit in Zukunft genau gestalten, um Produktivität, Effizienz und Zufriedenheit miteinander zu vereinbaren?

Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt von heute revolutioniert. Immer häufiger stolpert man über den Begriff „New Work“ – für viele Menschen jedoch (noch) nicht mehr als ein Buzzword, das kaum Relevanz im eigenen Arbeitsumfeld hat.

Dabei ist bereits das Arbeiten im Homeoffice ein festes Element von New Work. Dass das Festhalten an einer veralteten Unternehmenskultur und starren Strukturen, trotz des offensichtlichen Umbruchs der Arbeitswelt, weitreichende Konsequenzen für den Erfolg eines Unternehmens haben kann, wird noch viel zu oft unterschätzt.

Der Begriff „New Work“ existiert schon seit mehr als 30 Jahren und behandelt die Frage nach der Freiheit des Menschen im beruflichen Kontext. Frithjof Bergmann, österreichisch-US-amerikanischer Sozialphilosoph und Begründer der New-Work-Bewegung, vertritt die These, das bisherige Jobsystem sei nicht mehr zeitgemäß und viele Jobs würden aufgrund von Digitalisierung und Automatisierung in Zukunft wegfallen. Dadurch stehen Arbeitnehmer mehr denn je vor der Frage, wie sie ihre berufliche Zukunft gestalten wollen – genau hier knüpft das Konzept von New Work an.

Vom Problem zur Lösung
Die zentrale Fragestellung: Wie kann der Mensch seine Persönlichkeit, Ideen und Wünsche mit in die Arbeit einbringen, um sich selbst zu verwirklichen? Ein Job, für den man motiviert aufsteht und seine ganze Energie in Projekte steckt, die jeden einzelnen fordern und fördern, ist für viele Arbeitnehmer bisher nur eine Wunschvorstellung.

Die Realität sieht meistens anders aus: Angestaubte Strukturen und langwierige Prozesse dominieren den Arbeitsalltag. Vor allem in größeren Unternehmen und Konzernen, die ihre Unternehmenskultur (noch) nicht angepasst haben, ist ein hoher Prozentsatz der Mitarbeiter unzufrieden mit den starren Kommunikationshierarchien und den in Stein gemeißelten Abläufen. Das Bild von der Arbeitswelt „da draußen“, die immer digitalisierter und selbstbestimmter wird, und dem des eigenen Arbeitgebers scheint immer weiter auseinanderzuklaffen. Gehäufte Krankmeldungen, Kündigungen oder negativer Flurfunk sind keine Seltenheit. Eine herausfordernde Situation, bedenkt man, dass die wirtschaftliche Stärke eines Unternehmens primär durch das Know-how und Engagement der Mitarbeiter selbst vorangetrieben wird.

Aber welchen Lösungsansatz bietet das Konzept von New Work? Das Ziel ist klar: Die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter langfristig wieder zu stärken.

Der weite Weg in die neue Arbeitswelt
Bei der Implementierung der New-Work-Idee ist in erster Linie zu beachten, nicht bei den Mitarbeitern selbst anzusetzen, sondern die Verträglichkeit der allgemeinen Unternehmensausrichtung zu hinterfragen. In welchem Maße stehen die Mitarbeiter hinter dem Geschäftsmodell des Unternehmens? Bringen sie eine gewisse Passion für ihre Arbeit mit? Der Fokus sollte auf der Gruppe von Mitarbeitern liegen, die sich zu 100 Prozent committed und bereit ist, gemeinsam einen neuen Weg einzuschlagen.

Danach werden die internen Strukturen unter die Lupe genommen. Hier lautet der Schlüssel: Agiles Management statt veralteter Strukturen und künstlich aufrechterhaltene Hierarchien. Wie sieht es außerdem mit den Arbeitsmodellen im Unternehmen aus? 40-Stunden-Woche mit Anwesenheitspflicht? Durch New Work werden auch das Homeoffice oder sogar vollständige Remote Work vermehrt Einzug halten, wodurch auch Coworking Spaces und Innovationshäuser für das Team an Bedeutung gewinnen.

Das bedeutet im Klartext: Nicht mehr alle Kollegen werden fünf Tage in der Woche für acht Stunden im Büro sitzen und von dort aus arbeiten und kommunizieren. Die Büro- und Meetingräume vor Ort sollten also entsprechend an diese Entwicklung angepasst werden und modern und offen gestaltet sein.

Du bist, wie du dich triffst

Wir haben gelernt: Homeoffice und Remote Work gewinnen im Kontext von New Work immer stärker an Bedeutung. Daher funktioniert das Konzept von standardisierten Meetingräumen wie früher nicht mehr. Es müssen ein paar Änderungen her.

Da ein Großteil der Besprechungsteilnehmer nicht mehr im Büro anwesend sein wird, ist es wichtig, die regelmäßigen Onlinemeetings problemlos und störungsfrei durchführen zu können. Für effiziente Kommunikation zwischen Mitarbeitern vor Ort sowie den Homeoffice- und Remote-Work-Mitarbeitern gibt es daher bei der Neugestaltung der Meetingräume einige Punkte zu beachten.

Abgesehen von passendem Mobiliar und sehr guter WLAN-Verbindung sorgen Geräte und Tools wie TV-Screens und Mikrofone dafür, Wissen untereinander schnell und einfach auszutauschen. Hier bietet sich beispielsweise das intelligente NEC InfinityBoard in 65 oder 84 Zoll an. Es vereint Whiteboard-, Präsentations- und Videokonferenztechnik sowie fortschrittliche Touch-Technologie mit modernen Kollaborationsverfahren. Als Videokonferenzsystem können Anwendungen wie Skype for Business genutzt werden.

Reibungslose Kommunikation ist das A und O

Um während der Videokonferenzen eine gute Audioqualität für die dazugeschalteten Mitarbeiter zu gewährleisten, stellen Deckenmikrofone wie das TeamConnect Ceiling 2 von Sennheiser eine gute Lösung dar. Durch sein einzigartiges Design lässt es sich direkt in die Decke integrieren, passt sich so optimal dem Raum an und fällt nicht weiter auf. Dank des flexiblen Beams, der sich automatisch an die Position des aktuell Sprechenden anpasst, macht das Mikrofon hundertprozentige Bewegungsfreiheit möglich –, ganz egal, wo im Raum sich der Sprecher befindet. Damit deckt das Deckenmikrofon auch den zentralen Aspekt von New Work ab: Die uneingeschränkte Freiheit und Entfaltung des Menschen an seinem Arbeitsplatz.

Interessiert an weiteren Audiokonferenzlösungen, die dabei helfen, euer Arbeitsumfeld in den perfekten New-Work-Space umzugestalten? Findet ihr alles bei Sennheiser.

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