16.03.2015 Wedemark

Erfolgreich im Kampf gegen Produktpiraterie: Britisches Gericht verurteilt Fälscher von Sennheiser-Kopfhörern

Mit zahlreichen Maßnahmen setzt sich Audiospezialist Sennheiser seit Jahren aktiv gegen Produktpiraterie ein. Ende Februar hat das Unternehmen einen weiteren Etappensieg errungen: Ein britisches Gericht verurteilte einen Online-Händler aus dem englischen Cricklewood für den Handel mit gefälschten Sennheiser-Produkten zu einer Bewährungsstrafe und Sozialstunden.

Der 31-Jährige gestand, mit dem Verkauf von gefälschten Sennheiser-Kopfhörern im Gesamtwert von über 235.000 Euro mehr als 7.000 Kunden über die Online-Plattform Amazon getäuscht zu haben. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Bewährungsstrafe von fast einem Jahr. Zusätzlich muss er 200 Sozialstunden ableisten. In einem Folgeverfahren droht ein zusätzlicher Schadensersatz für sein Unternehmen. Während des Verfahrens unterstützte Sennheiser UK Ltd die Ermittlungsbehörden mit zahlreichen Informationen.

Markenschutz ist Kundenschutz
„Unser Einsatz gegen Produktpiraten soll nicht nur finanziellen Schaden abwenden, sondern vor allem den Imageverlust. Kunden sind enttäuscht über die minderwertige Verarbeitung der Fälschungen und wissen oft nicht, dass sie betrogen wurden“, so Dr. Andreas Sennheiser, CEO der Sennheiser electronic GmbH und Co. KG. Die mangelhaften Klangeigenschaften der scheinbaren Markenprodukte entsprechen weder den hohen Qualitätsstandards noch haben sie die strengen Endkontrollen von Sennheiser durchlaufen. In manchen Fällen kann die minderwertige Ausführung der gefälschten Kopfhörer sogar zu Hörschäden führen.

Wirksam vorgehen gegen Produktpiraten
Eine der zentralen Maßnahmen im Kampf gegen Produktpiraterie ist das im August 2012 eingeführte Sicherheitslabel PrioSpot der Marke tesa scribos®, mit dem heute alle Verpackungen und Produkte des Premiumherstellers von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Übertragungssystemen gekennzeichnet sind. Die Spezialetiketten sind sowohl mit sichtbaren als auch verdeckten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet. Im Internet können Verbraucher, Händler und Zollbehörden die Echtheit eines Produkts innerhalb weniger Augenblicke überprüfen. Durch einen aufgedruckten QR-Code ist es darüber hinaus möglich, das jeweilige Produkt in wenigen Sekunden per Smartphone-App verifizieren zu lassen.

Um den Plagiatshandel im Internet einzudämmen, lässt Sennheiser seit Anfang 2012 relevante Webportale nach verdächtigen Produkten durchleuchten, vor allem in Asien. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen auf internationaler Ebene eng mit Zollbehörden zusammen und konnte so dazu beitragen, die Einfuhr gefälschter Produkte in die EU 2014 signifikant zu reduzieren.

„Mit den existierenden Maßnahmen haben wir bereits große Erfolge erzielt, wie auch jetzt in England“, sagt Dr. Andreas Sennheiser. „Wir werden weiter aktiv gegen kriminelle Produktfälscher vorgehen, damit unsere Kunden und Partner auch in Zukunft zu jeder Zeit sicher sein können, die gewohnt hohe Sennheiser-Qualität in den Händen zu halten.“ Für alle Kunden gilt: Wenn sie ihr Produkt beim autorisierten Fachhändler gekauft haben, haben sie echte Sennheiser-Qualität erworben.


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Über Sennheiser
Die Zukunft der Audio-Welt zu gestalten und für Kunden einzigartige Sound-Erlebnisse zu schaffen – dieser Anspruch eint Sennheiser Mitarbeiter und Partner weltweit. Das 1945 gegründete Familienunternehmen ist einer der führenden Hersteller von Kopfhörern, Mikrofonen und drahtloser Übertragungstechnik. Sennheiser ist mit 21 Vertriebs-tochtergesellschaften und langjährigen Handelspartnern in über 50 Ländern aktiv und besitzt eigene Produktionsstandorte in Deutschland, Irland, Rumänien und den USA. Seit 2013 leiten Daniel Sennheiser und Dr. Andreas Sennheiser das Unternehmen in der dritten Generation. Der Umsatz der Sennheiser-Gruppe lag 2017 bei 667,7 Millionen Euro.
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