12.01.2015 Wedemark

Helene Fischers Farbenspiel: Gold und Platin von Sennheiser

Von September bis November 2014 begab sich Helene Fischer auf die „Farbenspiel – Live 2014“-Hallentournee und konnte die größten Arenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Handumdrehen ausverkaufen - zweimal hintereinander. Den Fans wurde bei den Konzerten eine spektakuläre Show auf internationalem Niveau geboten, zu deren erstklassigem Sound drahtgebundene wie drahtlose Mikrofone von Sennheiser maßgeblich beitrugen. Immer ein Blickfang: die aufsehenerregende Optik der eigens für die Künstlerin gestalteten Sennheiser Handsender SKM 2000 in Gold- und Platin-Optik. Das Material der Shows stammte von der Soundhouse Veranstaltungstechnik GmbH.

HF für HF

Helene Fischer verwendet seit Jahren Sennheiser SKM 2000 Handsender, die mit Echtkondensatorkapseln MMK 965 in Großmembrantechnik bestückt sind. Von zahllosen Fernsehauftritten bekannt sind ein schwarzes und ein silbernes Handheld-Unikat – jeweils individuell mit zahllosen SWAROVSKI ELEMENTS verziert. Neu sind zwei weitere Handsender, deren Metallteile mit Gold und Platin galvanisiert wurden und die durch ihre Hochglanzoptik sofort ins Auge springen. Die schön anzuschauenden Oberflächen werden vor der Show poliert und anschließend konsequent mit Baumwollhandschuhen angefasst. Für die gemäß Künstlerwunsch gefertigten Sondermodelle war Thomas Holz, Key Account Manager Rental | Artists & Engineers bei der Sennheiser Vertrieb und Service GmbH & Co. KG, verantwortlich.

Von der Kombination aus SKM 2000 Handsender und MMK 965 Kapsel zeigte sich Alex Spengler, als FOH-Mischer seit 2007 für den guten Sound bei Konzerten von Helene Fischer verantwortlich, überzeugt: „Helene Fischer nutzt schon länger die MMK 965 Kapsel, und für ihre Stimme ist das einfach das absolute Nonplusultra! Für unsere Tour-Zwecke ist es ein herausragend gutes Mikrofon - im Lauf der Zeit haben wir verschiedene Produkte ausprobiert, sind aber immer wieder zu dieser Kapsel in Verbindung mit dem SKM 2000 Handsender zurückgekehrt. Wir sind auch sehr glücklich über die Unterstützung, die wir durch Sennheiser hinsichtlich der Designideen erfahren - die speziell für Helene Fischer gestalteten Handsender besitzen einen hohen Wiedererkennungswert.

Da Helene Fischer auf der Bühne ein beachtliches Laufpensum absolviert und darüber hinaus mit gekonnten Tanzeinlagen beeindruckt, trat im Vorfeld der Tournee die Frage nach einem robusten Headset auf. Nach einem Direktvergleich zwischen mehreren Wettbewerberprodukten fiel die Wahl auf die sehr gut klingende und Feedback-unempfindliche Sennheiser HSP 4 Kapsel. Um eine perfekte Passform zu erreichen, welche selbst dann einen sicheren Sitz garantiert, wenn Helene Fischer während der Show von ihren Tänzern durch die Luft gewirbelt wird, modifizierte Svenja Dunkel, auf der Tournee für die Drahtlossysteme verantwortliche Technikerin, das Sennheiser Ear Set 4-4-3 mit einem zusätzlichen Bügel - eine angenehm leicht zu tragende Lösung, die sich im praktischen Einsatz bestens bewährte und auch von der Künstlerin sofort akzeptiert wurde.

Ein großes Plus!

Auf der Farbenspiel-Hallentournee waren die Backing-Sängerinnen ebenfalls mit SKM 2000 Handsendern und MMK 965 Kapseln ausgerüstet, während beispielsweise Violine und Bläser auf SK 2000 Taschensender setzten. Gefunkt wird im CW-Band. Sieben EM 2050 Doppelempfänger waren seitlich der Bühne in einem 19“-Rack montiert – das HF-Signal lässt sich bei diesen Receivern dank eingebauter Aktivsplitter ohne Zusatzgeräte durchschleifen. Als passive Richtantennen kamen A 2003-UHF zum Zuge, von denen zwei in Richtung Halle gerichtet waren und bei Helene Fischers spektakulärem Flug auf einem mechanischen, rund 560 Kilo schweren „Zaubervogel“ die Signale des goldfarbenen Handsenders empfingen.

Neben Helene Fischer nutzten auch zahlreiche Tänzer und Musiker die Möglichkeit zur besonderen Publikumsnähe – die beiden Gitarristen sowie der Bassist verwendeten in diesem Zusammenhang drahtlose Sennheiser G3-1G8 Strecken im Frequenzbereich um 1800 Megahertz. Um die Entfernung zu den True-Diversity-Empfängern sicher überbrücken zu können, hatte Drahtlosspezialistin Svenja Dunkel jeweils zwei kompakte, zum Frequenzbereich der G3-1G8 Systeme passende AD 1800 Antennen aufgebaut, die in Richtung des Laufstegs zeigten. Angebunden waren die Antennen mit Sennheiser GZL 5000-Plus Kabeln, denen Svenja Dunkel eine überzeugende Performance mit verringerter Dämpfung und weiter verbesserter Schirmung bescheinigte: „Gegenüber den vormals zum Einsatz gekommenen Antennenkabeln sind die neuen Kabel ein großes Plus!“, merkte die sympathische Tontechnikerin in Anspielung auf die Nomenklatur schmunzelnd an. Die Arbeit wurde Svenja Dunkel durch den Sennheiser Wireless System Manager erleichtert, dessen Software-Oberfläche auf dem Screen eines nahe der Drahtlostechnik aufgestellten Laptops zu sehen war. Als zusätzliche Herausforderung stellte sich während der Tournee der Testbetrieb von DVB-T2 in München und Berlin heraus.

IEM mit Booster
Die Drahtlostechnik auf der Farbenspiel-Hallentournee basierte vollständig auf der 2000er Serie von Sennheiser, was sowohl die Hand- und Taschensender als auch die In-Ear-Monitoring-Systeme betraf. Acht IEM-Strecken auf Basis von vier SR 2050 IEM Doppelempfängern wurden im GW-Band (558 bis 626 MHz) an einem Combiner AC 3200 betrieben und versorgten acht Musiker. Acht weitere Strecken nebst Combiner AC 3200-II arbeiteten im CW-Band (718 bis 790 MHz) und bedienten Musiker, Backliner und einen leitenden Tänzer („Dance Captain“). Weitere Strecken wurden als Spares bereitgehalten.

Monitor
Um den Musikern und Helene Fischer die Reaktionen des Publikums nahe bringen zu können, hatte Monitormischer Holger Wild auf der Tournee Ambience-Mikrofone im Einsatz - die Wahl des erfahrenen Live-Spezialisten fiel auf zwei Sennheiser MKH 416 Richtrohrmodelle. Holger Wild freute sich über die Unterstützung durch Frequenzspezialistin Svenja Dunkel: „Angesichts der Dimension der aktuellen Hallentournee ergibt es Sinn, dass sich jemand der Drahtlostechnik mit voller Aufmerksamkeit widmet - mit den zahlreichen Akteuren auf der Bühne habe ich ohnehin schon reichlich zu tun“, kommentierte Wild, der auch den kompetenten Support durch Sennheiser Mitarbeiter Thomas Holz explizit lobte. Holger Wild hört an seinem Arbeitsplatz grundsätzlich mit einem geschlossenen Sennheiser HD 25-1 II Kopfhörer ab.

Die gesamte Drahtlostechnik auf der Farbenspiel-Hallentournee stammte von Sennheiser, aber auch drahtgebundene Mikrofone des Audiospezialisten kamen an vielen Stellen zum Einsatz. Am Schlagzeug waren unter anderem diverse Sennheiser e 604 zu entdecken, die jenseits ihres guten Sounds durch ihre geringe Größe und die praktische Montage direkt an den Trommelkesseln punkten konnten. Als Overhead-Mikrofone hatten Holger Wild und Alex Spengler Neumann KM 184 spezifiziert; an den Congas kamen bewährte Sennheiser MD 421 Modelle zum Zuge.

Atemlos!
Die „Farbenspiel – Live 2014“-Hallentournee zeigte Helene Fischer auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer märchenhaften Karriere und die dreistündigen Konzerte machten die Fans nicht nur beim größten Hit der Sängerin atemlos. Begleitet von einer erstklassigen Band zeigte Helene Fischer ihr riesiges Repertoire - Talent und handwerkliche Perfektion gingen Hand in Hand und überzeugten bei einer poetischen Reise durch die vier Jahreszeiten selbst ausgewiesene Branchenkenner, die nicht mit Anerkennung für eine facettenreiche Show auf internationalem Niveau geizten. Die HF-Erfolgsgeschichte soll im Sommer 2015 fortgesetzt werden – Fischers Farbenspiel wird dann die größten Stadien in Deutschland, Belgien und der Schweiz verzaubern.


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Über Sennheiser
Die Zukunft der Audio-Welt zu gestalten und für Kunden einzigartige Sound-Erlebnisse zu schaffen – dieser Anspruch eint Sennheiser Mitarbeiter und Partner weltweit. Das 1945 gegründete Familienunternehmen ist einer der führenden Hersteller von Kopfhörern, Mikrofonen und drahtloser Übertragungstechnik. Sennheiser ist mit 21 Vertriebs-tochtergesellschaften und langjährigen Handelspartnern in über 50 Ländern aktiv und besitzt eigene Produktionsstandorte in Deutschland, Irland, Rumänien und den USA. Seit 2013 leiten Daniel Sennheiser und Dr. Andreas Sennheiser das Unternehmen in der dritten Generation. Der Umsatz der Sennheiser-Gruppe lag 2017 bei 667,7 Millionen Euro.
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