19.11.2013 Hannover/Köln

Linda Hesse auf Tournee: „Punktgenaue Landung“ mit 1800 MHz von Sennheiser

„Punktgenaue Landung“ lautet der Titel des ersten Albums von Linda Hesse, mit welchem die deutschsprachige Sängerin seit Anfang 2013 die Musikszene aufmischt. Ihre Debüt-Single „Ich bin ja kein Mann“ war ein Nummer-1-Hit und dominierte wochenlang die Radio-Charts. Erst kürzlich wurde die Halberstädterin als „Aufsteigerin des Jahres“ mit dem begehrten MDR-Publikumspreis „Goldene Henne“ ausgezeichnet. Im Oktober 2013 absolvierte Linda Hesse ihre erste Tournee, auf welcher sie von sieben Musikern und zahlreichen Sennheiser Mikrofonen im 1800 MHz-Frequenzbereich begleitet wurde.

„Wir freuen uns sehr, dass Sennheiser uns auf Lindas Debüttournee mit Rat und Tat zur Seite steht“, erklärte André Franke, Produzent von Hesses aktuellem Erfolgsalbum. „Thomas Holz von Sennheiser Vertrieb und Service hat bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt verstanden, worum es uns geht. Auf der Tour haben wir tolles Sennheiser Equipment im Einsatz, das in kleinen Clubs ebenso wie auf großen Festivalbühnen optimal funktioniert. Wir erhalten von Sennheiser vorzüglichen Support auf höchstem Niveau.“

Während der Live-Konzerte bediente André Franke als Musical Director die Keyboards und griff auch gerne gekonnt zum Akkordeon. „Alles, was wir machen, passiert ohne Netz und doppelten Boden - bei unseren Auftritten steht ehrliche handgemachte Musik mit viel Herz auf dem Programm“, stellte Franke fest. „Wir wollen nicht die große Show, sondern wir möchten ein pures Musikerlebnis bieten.“

Franke hatte ein hochkarätiges Tontechnikteam um sich geschart, das während der Tournee für einen exzellenten Live-Sound sorgte. Volkmar Ebell engagiert sich bereits seit den ersten Live-Auftritten von Linda Hesse als FOH-Engineer; Karim Hubatsch ist seit August 2012 fester Bestandteil der Toncrew und zeichnet für das Monitoring verantwortlich. Um die Einrichtung der Beschallungsanlage kümmert sich Systemspezialist Marcus Büttner. „Erfolg ist immer das Ergebnis von Teamwork“, erklärte André Franke. „Wir wollen dem Publikum ein optimales Hörerlebnis bieten, und dafür ist jenseits guter Musiker ein gewisser technischer Aufwand unumgänglich.“

Ein audiotechnischer Leckerbissen bei den Auftritten von Linda Hesse waren fünf Sennheiser ew 100 G3-1G8 Drahtlosstrecken, die mit Hand- und Taschensendern betrieben wurden. „Bislang haben wir mit den 1G8-Systemen durchweg sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtete André Franke, und Karim Hubatsch wies darauf hin, dass die im Frequenzsegment zwischen 1.785 und 1.800 Megahertz funkenden Sennheiser Lösungen dank passiver, an einen ASA 1-1G8 Splitter angebundenen AD 1800 Richtantennen auch auf großen Bühnen ohne jede Einschränkung betrieben werden können. „Vorteilhaft ist außerdem, dass man im Frequenzbereich um 1800 Megahertz momentan noch ziemlich alleine auf weiter Flur steht“, merkte Volkmar Ebell an und lobte die Zuverlässigkeit der 1G8-Systeme: „Wenn abends beim Konzert ein Handsender einmal kurzzeitig nicht zu hören sein sollte, liegt das ganz sicher nicht daran, dass das Mikro nicht funktioniert, sondern daran, dass ich vergessen habe, den betreffenden Kanalfader hochzuziehen …“ (lacht).

Linda Hesse besitzt einen besonderen Handsender, in dessen mattschwarzen Schaft ihr Name und ihr Logo eingraviert sind. In der Regel wird der Handsender SKM 100 G3-1G8 mit einer Echtkondensatorkapsel MMK 965 betrieben; in kleinen Clubs greifen die Tontechniker jedoch mitunter auch auf eine besonders robuste dynamische Kapsel des Typs MMD 935 zurück. „Es ist toll, wenn man als junger Künstler von einem renommierten Hersteller wie Sennheiser mit einem eigenen Mikrofon bedacht wird!“, freute sich Linda Hesse nach Ihrem Konzert im Kölner Live-Club Luxor.

Die Musiker in Hesses Band sind ebenso wie die Sängerin mit In-Ear-Hörern ausgestattet, welche klassische Monitorboxen obsolet machen und gerade in kleineren Locations erheblich zu einem differenzierten Gesamtklangbild beitragen. Sieben stereophone In-Ear-Strecken ew 300 IEM G3 von Sennheiser wurden im E-Band betrieben; der Aktionsradius der Musiker wurde über zwei an zwei Antenna Combiner AC 3 betriebene Antennen des Typs A 2003-UHF vollständig abgedeckt. André Franke nutzt einen 1G8-Handsender mit Kapsel MMD 845 als Vokalmikrofon und hat darüber hinaus ein Sennheiser e 835 S (mit Schalter) im Einsatz, das er für die Kommunikation mit seinen Musikerkollegen nutzt: „So komme ich auf der Bühne ohne Zeichensprache aus und muss nicht wie ein Kasper herumhampeln, um mich bemerkbar zu machen“, merkte der Musical Director in Köln scherzend an.

Bei der drahtgebundenen Mikrofonie überraschten zwei Sennheiser MK 4 mit Echtkondensatortechnik, die in einer kleinen A/B-Anordnung als Overheads genutzt werden. „Wir haben diese Großmembran-Studiomikrofone irgendwann einmal ausprobiert und festgestellt, dass sie für unsere Zwecke sehr gut funktionieren“, erklärte Volkmar Ebell. „Wir mögen den offenen Drumsound, der mit den MK 4 zu erzielen ist.“ Am Schallloch der Bassdrum verrichtete bei den Konzerten ein kernig klingendes Sennheiser e 902 seinen Dienst, und an den Tomtoms sorgten flexibel montierbare Kondensatormikrofone des Typs e 908 D für einen durchsetzungsfähigen Sound.


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Über Sennheiser
Die Zukunft der Audio-Welt zu gestalten und für Kunden einzigartige Sound-Erlebnisse zu schaffen – dieser Anspruch eint Sennheiser Mitarbeiter und Partner weltweit. Das 1945 gegründete Familienunternehmen ist einer der führenden Hersteller von Kopfhörern, Mikrofonen und drahtloser Übertragungstechnik. Sennheiser ist mit 21 Vertriebs-tochtergesellschaften und langjährigen Handelspartnern in über 50 Ländern aktiv und besitzt eigene Produktionsstandorte in Deutschland, Irland, Rumänien und den USA. Seit 2013 leiten Daniel Sennheiser und Dr. Andreas Sennheiser das Unternehmen in der dritten Generation. Der Umsatz der Sennheiser-Gruppe lag 2017 bei 667,7 Millionen Euro.
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