10.11.2011 Wedemark

Neues Netzgerät und Software-Update für das Konferenz- und Diskussionssystem ADN

Ab sofort ist für das Diskussions- und Konferenzsystem ADN von Sennheiser das Netzgerät ADN PS erhältlich. Mit dem 19“-Rackgerät können Systeme für bis zu 400 Teilnehmer eingerichtet werden; außerdem ermöglicht das Gerät eine redundante Ringverkabelung, die die Ausfallsicherheit erhöht. Der Audiospezialist veröffentlicht gleichzeitig ein kostenloses Software-Update, das das System um wichtige Funktionen erweitert. Mit der neuen Software lassen sich Konferenzen aufzeichnen; außerdem wird das System um einen PTT-Modus und eine wirkungsvolle Rückkopplungsunterdrückung ergänzt. Die neue Software kann ab sofort von der Sennheiser-Website heruntergeladen werden.

„Mit dem neuen kaskadierbaren Netzgerät ADN PS sind wir einer der wenigen Hersteller, die es ihren Kunden ermöglichen, Systeme mit hoher Ausfallsicherheit zu schaffen“, erklärt Jens Werner, Produktmanager für Konferenzsysteme. In einem solchen System versorgt ein Netzgerät in zwei Ringverkabelungen je 20 Sprechstellen. Fällt in einem Redundanzring ein Kabel aus, so läuft das System über den anderen Kabelweg ungestört weiter. Entscheidet man sich für eine alternative Verkabelung – Strang oder Stern – so kann ein Netzgerät 4 x 15 Sprechstellen versorgen. Die jeweilige Kabeltopologie wird am Netzgerät durch Status-LEDs angezeigt. Bis zu 15 ADN PS sind kaskadierbar.

Kostenfreies Software-Update

Auf www.sennheiser.com/adn kann unter „Updates“ auf die neue Software für das Diskussionssystem zugegriffen werden. Mit dem Upgrade ist es nun möglich, eine Konferenz direkt auf USB-Stick oder externe Festplatte aufzuzeichnen. Dabei werden jedes Mikrofon und die Mikrofonsumme als separate Dateien aufgenommen. Sehr bedienfreundlich ist der neue Push-to-talk-Modus; das Mikrofon ist dabei so lange in Betrieb, wie der Sprecher die Mikrofontaste gedrückt hält.

Neu ist auch ein spezieller Modus zur Rückkopplungsunterdrückung, der mit einem eigens von Sennheiser entwickelten Algorithmus arbeitet. „In akustisch sehr schwierigen Umgebungen ist es oft nicht möglich, eine ausreichende Lautstärke ohne Rückkopplungen einzustellen“, erklärt Jens Werner. „Wenn das System schon an seine Grenzen gefahren wurde, kann durch diesen neuen Modus die Lautstärke noch einmal erhöht werden.“ Der Modus lässt sich in zwei Stufen schalten und ermöglicht so ein um bis zu 3 dB bzw. 6 dB höheres Gain-before-Feedback. Die Rückkopplungs-Reserve kann für die Sprechstellen-Lautsprecher und eine externe Beschallungsanlage getrennt eingestellt werden.

www.sennheiser.com/adn


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