13.03.2012 Wedemark

Sennheiser berät bei der Umstellung von Funkmikrofonen LTE funkt privaten und kommerziellen Nutzern dazwischen: In Deutschland sind bis zu 700.000 Geräte betroffen

Manchmal sorgen auch technisch sinnvolle Neuerungen bei ihrer Einführung für zusätzliche Herausforderungen. Das gilt zum Beispiel für den neuen Mobilfunkstandard Long Term Evolution: LTE war auf der diesjährigen CeBIT und dem Mobile World Congress eines der zentralen Themen. Derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein für LTE geeignetes Smartphone vorstellt wird. Die neuen Geräte ermöglichen Nutzern noch schnelleres mobiles Internet, das etwa den Videodownload erleichtert. Doch dafür arbeiten LTE-fähige Handys mit Funkfrequenzen, die bislang auch von drahtlosen Mikrofonen genutzt wurden, wie sie von Schulen, Theatern, Kirchen oder auch privaten Nutzern verwendet werden. Diese müssen nun mit ihren Funkanlagen auf andere Frequenzen ausweichen. Sonst drohen Störungen bis hin zu kompletten Tonausfällen bei der Audioübertragung. Sennheiser unterstützt Anwender beim Frequenzwechsel und stellt alle wichtigen Informationen zur Umrüstung des Equipments und der Neuverteilung der Frequenzen unter www.sennheiser.de/ddready zur Verfügung.

Von den Veränderungen sind Anwender betroffen, die ihre Funkmikrofone bislang im Frequenzbereich von 790 bis 814 Megahertz (MHz) und 838 bis 862 MHz betrieben haben. Allein in Deutschland könnte LTE nach Einschätzung der Branchenverbände 600.000 bis 700.000 drahtlosen Mikrofonen dazwischenfunken. Das hat Folgen für die technischen Anlagen von großen Spielstätten aber auch für nicht professionelle Anwender wie Laien-Theatergruppen in Schulen oder Gemeinden: „Die Umstellung auf LTE ist in vollem Gange und erreicht mit der Einführung der LTE-fähigen Endgeräte eine neue Dimension. Für die betroffenen Anwender ist es Zeit, sich über die Frequenzänderungen zu informieren. Sennheiser steht ihnen dabei als Experte und Berater zur Verfügung“, erläutert Ties-Christian Gerdes, Geschäftsführer bei Sennheiser Vertrieb und Service.

Schnelle Hilfe dank zusätzlicher Mitarbeiter
Und der Bedarf an Informationen ist immens: Im Service-Center Barleben von Sennheiser gingen im vergangenen Jahr mehr als 30.000 Anrufe zur Digitalen Dividende* und der Umfrequentierung von drahtlosen Mikrofonsystemen ein. Um die Geräte innerhalb kürzester Zeit auf den neuesten Stand zu bringen, wurden zehn zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Neben dem technischen Support bietet der Audiospezialist auch ein umfangreiches Beratungsangebot: Ob die eigenen Mikrofone durch die Umstellung betroffen sind, erfahren Anwender durch den HF-Berater auf dem Online-Portal www.sennheiser.de/ddready. Hier finden sie neben dem intuitiven Tool zahlreiche weiterführende Services. Der Umfrequentierungskostenrechner zeigt, ob und zu welchem Preis das eigene Equipment umgerüstet werden kann oder ob ein Neukauf notwendig ist. Ein Newsticker, anwendungsbezogene Guides und eine Übersicht zu häufig gestellten Fragen (FAQs) komplettieren das Service-Angebot.

* Der Begriff bezeichnet die im Zuge der Umstellung auf digitales Fernsehen freigewordenen Frequenzen. Diese wurden von der Bundesnetzagentur versteigert und werden jetzt von den Mobilfunkanbietern für den neuen Mobilfunkstandard LTE genutzt.


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Über Sennheiser
Die Zukunft der Audio-Welt zu gestalten und für Kunden einzigartige Sound-Erlebnisse zu schaffen – dieser Anspruch eint Sennheiser Mitarbeiter und Partner weltweit. Das 1945 gegründete Familienunternehmen ist einer der führenden Hersteller von Kopfhörern, Mikrofonen und drahtloser Übertragungstechnik. Sennheiser ist mit 21 Vertriebs-tochtergesellschaften und langjährigen Handelspartnern in über 50 Ländern aktiv und besitzt eigene Produktionsstandorte in Deutschland, Irland, Rumänien und den USA. Seit 2013 leiten Daniel Sennheiser und Dr. Andreas Sennheiser das Unternehmen in der dritten Generation. Der Umsatz der Sennheiser-Gruppe lag 2017 bei 667,7 Millionen Euro.
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