29.07.2014 Marlow

Swings Both Ways: Robbie Williams auf Tour mit Sennheiser

Mit seinem zehnten Studioalbum „Swings Both Ways“ ist Robbie Williams seit April 2014 in ganz Europa unterwegs. Den fulminanten Schlusspunkt für den europäischen Teil seiner Tour setzte der Sänger und Entertainer jetzt mit vier Konzerten in der Londoner O2 Arena. Um die breite Stilpalette von Jazz bis Rock kümmerten sich Mikrofon- und Monitor–systeme von Sennheiser gewohnt zuverlässig.

Das Audiosystem für die Tour stellte Britannia Row Productions bereit. Als Gesangsmikrofone kamen zehn Handsender SKM 5200 mit Kapsel MD 5235 zum Einsatz; das drahtlose Monitoring (22 Kanäle) übernahm die 2000er Serie von Sennheiser.

„Die Mikrofone mussten sich auf dieser Tour großen Herausforderungen stellen“, erklärt Front-of-House-Engineer Simon Hodge. „Die Songstile wiesen von leisen Solo-Balladen über Swing-Nummern bis hin zu krachenden Rocksongs eine beträchtliche Dynamik auf. Und dass Robbie viel vor der PA sang, machte es auch nicht gerade einfacher für die Mikrofone.“

Simon Hodge und Monitor-Engineer Pete McGlynn sind vom Sound und der Rückkopplungsfestigkeit der Kombination aus SKM 5200 und MD 5235 begeistert – und doch konnte Mark Saunders, Artist Relations Manager bei Sennheiser UK, den beiden noch ein Extra bieten:

„Mark hat für uns eine Kapselvariante angefertigt, deren Basswiedergabe bei Nahbesprechung einfacher zu handhaben ist, wenn Robbie für einzelne Songs ganz dicht ins Mikrofon singt“, erklärt Pete McGlynn. „Das ist ein Riesenvorteil, denn wir brauchen dann keine zusätzliche Kompression oder dynamische Frequenzgang-korrektur. Das Erbgebnis ist ein durchweg natürlicher Klang.“

Simon Hodge ergänzt: „Die neue Kapsel überträgt selbst dann noch den Gesang vollkommen unverfärbt und klar, wenn sie sehr laut und direkt vor der PA besungen wird.“

Auch das Monitoring sah sich bei der Tourplanung vor Herausforderungen gestellt. Die Produktion sieht eine Hauptbühne mit drei Ebenen vor, zusätzlich eine kleinere B-Bühne und Stege ins Publikum. Monitorlautsprecher waren also nicht möglich, es blieb allein drahtloses Monitoring als Lösung, bei dem es angesichts der Laufwege von Robbie Williams einiges zu berücksichtigen gab. Pete McGlynn: „Da Robbie unter der Hauptbühne beginnt, dann zur B-Stage läuft, nur um später in der Mitte der Halle zu singen und auch immer wieder alle drei Bühnenebenen nutzt, war die IEM-Abdeckung in der Tat ein eigenständiges Projekt!“

Das Team holte sich darum HF-Guru George Hogan zur Verstärkung. McGlynn: „Wir hatten eine 17-köpfige Band und Tänzer, und haben es trotzdem geschafft, das In-Ear-Monitoring auf 22 Kanäle zu beschränken. Das mussten wir tun, weil das zur Verfügung stehende Frequenzspektrum in einigen Teilen Europas doch erheblich geschrumpft ist.“

McGlynn fährt fort: „George hat sich um das Frequenzmanagement gekümmert und außerdem ein System geflogener Sendeantennen für die Monitorsignale der Band spezifiziert. Robbies Antenne befand sich auf der Kabelbrücke für die PA. So konnten wir die Sendeleistung so niedrig wie möglich halten und es der 2000er Serie trotzdem ermöglichen, ein absolut rauschfreies Signal für den gesamten Backstage-Bereich und die diversen Bühnen zur Verfügung zu stellen.“

McGlynn und Hodge sparen auch nicht mit Lob für Mark Saunders und das Team von Sennheiser UK, und das nicht nur wegen der eigens modifizierten MD 5235-Kapsel: „Mark und sein Team waren wie immer sehr hilfsbereit, zum Beispiel haben sie uns ein Command-System aus EM 3732 und speziellem SKM 5200 COM zur Verfügung gestellt. Da hat der Handsender einen Knopf, mit dem man einen Talkback-Kanal öffnen kann“, erläutert Pete. „Das war während der Proben von unschätzbarem Wert, denn wir konnten getrennt mit den Tänzern und Robbie sprechen.“

Nach einer Sommerpause geht die „Swings both ways“-Tour in Australien und Asien weiter. Auf dem Tourprogramm stehen Perth (11. und 12. September), Melbourne (16. und 17.9.), Singapur (20.9.), Brisbane (22. und 23.9.) und Sydney (27.9. und 28.9.).


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Über Sennheiser
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