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Die Magie der Weihnachtsmusik
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Die Magie der Weihnachtsmusik

Wir müssen nur diese Mischung aus Schellenkranz und Glöckchen hören und wissen sofort Bescheid: Weihnachtslied! Die sogenannten Weihnachtsschellen kommen sonst kaum in der Musik zum Einsatz.

Klar, dass sofort Bilder im Kopf und Gefühle im Herzen ausgelöst werden. Wie auf Knopfdruck ist auf einmal alles da: Bilder von geschmückten Häusern an dunklen Nachmittagen und der Geruch von Zimt, Mandeln und Gebäck. Wir erinnern uns an das Gefühl von Kaminwärme und an das Gefühl, das Weihnachtsessen doch eine Spur zu lecker gefunden zu haben, sodass wir danach mit Bauchschmerzen auf der Couch liegen. Und all diese Bilder können nur mit einem einzigen Takt der Weihnachtsschellen ausgelöst werden, die das Türchen in die Magie der Weihnachtszeit aufstoßen. 

Hinter uns liegt ein außergewöhnliches Jahr, das auch die Weihnachtszeit, wie wir sie kennen und lieben, beeinflussen wird. Aber auch, wenn in diesem Jahr vieles anders ist, gibt es eine Konstante, die auch dieses Mal da ist und für nahezu jeden zum Fest der Liebe dazugehört: die Magie der besonderen Musik, die nur zu dieser Jahreszeit erklingt. Oft reichen schon wenige Noten eines geliebten Weihnachtsliedes, um in Stimmung zu kommen. Sei es der vor 80er-Jahre-Charme nur so triefende Keyboardsound am Anfang von „Last Christmas“, die Surfrock-Gitarre in „Jingle Bell Rock“, die Melancholie von „Stille Nacht“, der etwas düstere Chor in „Carol of The Bells“ oder die Spieluhr am Anfang von „All I Want for Christmas Is You“ – jeder weiß, dass sie wie ein Startschuss in die schönste Zeit des Jahres sind. 

Stehen für den Klang von Weihnachten: Schellen
Stehen für den Klang von Weihnachten: Schellen

Musik als Tor zu der Erinnerung 

Doch warum ruft gerade Musik die Gefühle, die die Menschen an der besinnlichen Zeit des Jahres lieben, so intensiv hervor? Hierfür lohnt sich ein Blick ins menschliche Gehirn, wo die Bausteine einer Melodie von unterschiedlichen Hirnregionen verarbeitet werden. Unter anderem kommt dabei auch das Gehirn-Areal zum Einsatz, in dem Emotionen und das Gedächtnis gespeichert sind. Jede Melodie kommt somit direkt in Kontakt mit Erinnerungen und den dazugehörigen Gefühlen, die daraufhin umgehend abgerufen werden. So gesehen ruft also jedes Lied, das in Verbindung mit einer Erinnerung steht, Gefühle aus der Vergangenheit hervor. Musik und ihre emotionale Wirkung profitiert also massiv von Erinnerungen und Gemütszuständen, die wir damit verknüpfen. Und das ist ein Gebiet, in dem Weihnachtslieder natürlich ganz besonders stark sind. Die einzigartigen Momente, die man mit der Vorweihnachtszeit verbindet, zählen für viele auch Jahrzehnte später noch zu den schönsten Erinnerungen der Kindheit. Wenn man so will, stellen weihnachtliche Melodien also das Tor zur Kindheit dar. Aber auch Erwachsene erleben Weihnachten Jahr für Jahr als stark emotional aufgeladene Zeit, die durch immer wiederkehrende Sinneseindrücke, wie Gerüche, Geschmäcker, optische Merkmale und bestimmte Klänge ein intermediales Erlebnis bilden.  

Weihnachtliche Melodien sind ein Tor zur Kindheit
Weihnachtliche Melodien sind ein Tor zur Kindheit

Die Geschichte vom Weihnachtsakkord 

Der große Hebel, der weihnachtliche Emotionen weckt, ist also die Mischung aus verschiedenen Erlebnissen, aber beinhaltet auch eine Menge Gelerntes. Traditionen und kulturelle Konventionen spielen bei Musik eine große Rolle. So kommt es auch, dass in der westlichen Kultur Dur und Moll Tonleitern als wohlklingend wahrgenommen werden und in anderen Kulturen ganz andere Tonleitern präferiert werden. Und so haben sich hierzulande tonale Konventionen entwickelt, die in den Köpfen mithelfen, den Weihnachtshebel umzulegen. Genau genommen kann man sogar sagen, dass es eine Art Weihnachtsakkord gibt. Gehen wir von einem Song in C-Dur aus, so ist es der Dm7b5 Akkord, der es immer wieder schafft, den Weihnachtsnerv zu kitzeln. Hier ließen sich zwar noch eine Reihe musiktheoretischer Gründe finden, was an diesem Akkord weihnachtlich ist, doch sehr viel mächtiger ist unsere kulturelle Prägung. „White Christmas“ ist der meistverkaufte Song der Welt. Auf die Songzeile „may your days be merry and bright“, taucht der besagte Weihnachtsakkord auf „bright“ auf und erzeugt dort die größte musikalische Spannung der Melodie.  

73 Jahre und zahllose Weihnachtslieder, die sich Bing Crosbys Megahit zum Vorbild nahmen, hat diese harmonische Wendung für unsere Ohren einen sehr weihnachtlichen Anstrich bekommen. Seit einigen Jahren dominiert Mariah Carey mit „All I Want for Christmas Is You“ zahlreiche Streamingportale und Radiosender. Und natürlich finden wir den Weihnachtsakkord auch hier sehr prominent umgesetzt. Wenn nicht schon die Glocken und natürlich der Songtext selbst es schon vorher verraten würden, dann wüsste man spätestens bei der harmonischen Wendung auf der Zeile „underneath the christmas tree“, dass es sich hier um einen Weihnachtssong handelt. 

 

Sennheiser dreht am Weihnachtsregler 

Die Frage danach, was ein Weihnachtlied zu einem Weihnachtslied macht, hat also viele Antworten. Und auch die Gründe, warum sie diese gewisse Magie haben, die uns in einen ganz bestimmten Gemütszustand versetzen, sind vielfältig. Als Audioexperte kann Sennheiser ganz klar seine Expertise ausspielen und den Regler für weihnachtliche Stimmung noch ein bisschen nach oben drehen. Denn je intensiver wir Eindrücke erleben, desto greifbarer werden die damit verknüpften Gefühle und Emotionen. Ob ein Weihnachtsfilm also über die integrierten Speaker eines TVs erklingt, oder den Zuschauer durch das immersive Sounderlebnis beispielsweise einer AMBEO Soundbar mitten ins Geschehen zieht, macht also einen Unterschied. Egal ob man nun die Lieblingshits der Weihnachtszeit mit den MOMENTUM True Wireless 2 beim Winterspaziergang genießt, oder mit dem HD560S Kopfhörer ganz neue Details in legendären Musikproduktionen entdeckt – der Klang entscheidet mit darüber, wie weit die Tür in das eigene innere Weihnachtsdorf geöffnet wird.