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Ein Gespräch über das Geschäftsjahr 2020 mit Dr. Andreas und Daniel Sennheiser
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Ein Gespräch über das Geschäftsjahr 2020 mit Dr. Andreas und Daniel Sennheiser

„Wir möchten, dass Mitarbeitende, Kunden und Partner nachvollziehen können, warum wir welche Entscheidungen treffen.“

Wie verlief das Geschäftsjahr 2020 für Sennheiser? Vor welchen Herausforderungen standen Sie?

Daniel Sennheiser: Wir haben die Auswirkungen der weltweiten Pandemie unmittelbar gespürt –  insbesondere die Effekte auf die Konzert- und Veranstaltungsbranche: Es gab plötzlich keine Live-Konzerte und Veranstaltungen mehr. Läden waren geschlossen, Einkaufen nicht mehr möglich. All das hat natürlich den Verkauf unserer Produkte beeinflusst. Wir haben uns diesen und anderen Auswirkungen der Corona-Pandemie immer wieder neu gestellt: Zusammen mit allen Mitarbeitenden haben wir Lösungen gefunden und das Unternehmen mit einer großen Kraftanstrengung einerseits, aber auch mit sehr viel Herzblut und Flexibilität gemeinsam durch die Krise getragen. Das Sennheiser-Team hat im vergangenen Jahr einen unglaublichen Zusammenhalt und große Hilfsbereitschaft untereinander gezeigt. So konnten wir Ende 2020 eine Stabilisierung unseres Geschäftes erreichen und das Jahr deutlich besser abschließen, als wir zunächst erwartet hatten.

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„Zusammen mit allen Mitarbeitenden haben wir Lösungen gefunden und das Unternehmen mit einer großen Kraftanstrengung einerseits, aber auch mit sehr viel Herzblut und Flexibilität gemeinsam durch die Krise getragen."
    – Daniel Sennheiser

Wie haben sich Ihre vier Geschäftsbereiche in 2020 entwickelt? 

Andreas Sennheiser: Es gab einen sehr starken Einschnitt in der ersten Jahreshälfte 2020. Das Consumer-Geschäft brach – beginnend im asiatischen Markt – bereits im ersten Quartal ein. Als dann weltweit die Lockdown-Maßnahmen, inklusive Geschäftsschließungen, umgesetzt wurden, haben wir in einzelnen Monaten einen Umsatzrückgang von bis zu 50 Prozent erlebt. In der zweiten Jahreshälfte hat sich das Consumer-Geschäft erfreulicherweise schnell wieder erholt. Dabei hat uns auch unsere starke Online-Präsenz geholfen.  

Im Professional-Bereich, insbesondere bei Pro Audio und Business Communication, gab es eine ähnliche Entwicklung durch abgesagte Veranstaltungen, aber auch, weil es über einen längeren Zeitraum nicht möglich war, Konferenztechnik in Büro- und Meetingräumen zu installieren. Gleichzeitig haben wir im professionellen Musikbereich eine Nachfrage an Produkten erlebt, die zu Hause verwendet werden können.

Was war rückblickend erfolgsentscheidend in diesem außergewöhnlichen Jahr?  

Daniel Sennheiser: Wir haben immer schnell reagiert und uns an die neuen Rahmenbedingungen angepasst. Bereits im März haben wir unsere Mitarbeitenden – wo immer möglich – ins Homeoffice geschickt. Darauf waren wir gut vorbereitet, denn die Option, von zu Hause aus zu arbeiten, gab es bei uns schon lange vor der Pandemie. Technologie, Infrastruktur und eine entsprechende Arbeitskultur waren also grundsätzlich vorhanden und unsere IT hat innerhalb kürzester Zeit dafür gesorgt, dass alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Home-Office arbeiten konnten. Natürlich ist es eine Herausforderung, über Monate ausschließlich virtuell verbunden zu sein und dennoch ein Zusammengehörigkeitsgefühl untereinander und mit den Kunden aufrecht zu erhalten. Hier haben unsere Teams sehr viel Kreativität gezeigt.  Es entstanden Projekte wie #ThisIsYourCrew, bei dem sich Sennheiser Mitarbeiter in ihren Home-Offices fotografierten, um unseren Kunden zu zeigen: ‚Wir machen weiter und arbeiten für euch an Audiolösungen, egal wo wir sind‘.

Mit Formaten wie #DontStopTheMusic oder #DontStopTheEducation haben wir Musikern und anderen professionellen Anwendern auf unseren Social-Media-Kanälen eine gemeinsame Plattform geboten, um ihnen in der Krise zur Seite zu stehen. Hinzu kam ein konsequentes Kostenmanagement, mit dem wir durch kurz- und mittelfristige Maßnahmen 50 Millionen Euro an Personal- und Sachkosten eingespart haben. Wir hatten eine etwa sechsmonatige Phase der Kurzarbeit in Deutschland und haben in anderen Ländern die Arbeitszeit reduziert; die leitenden Angestellten haben in der gleichen Zeit freiwillig auf einen Teil ihres Gehalts verzichtet.

Andreas Sennheiser: Wir sind auch deshalb deutlich besser durch die Krise gekommen als erwartet, weil wir gar nicht erst versucht haben, langfristige Pläne oder Konzepte zu entwickeln. Stattdessen sind wir auf die verschiedenen Dynamiken der Pandemie in den einzelnen Märkten und Geschäftsfeldern immer mit größtmöglicher Flexibilität und Individualität eingegangen. Dieser Ansatz aus größtmöglicher Agilität, gepaart mit einer starken Kundenfokussierung und einem zentralen Kostenmanagement war aus unserer Sicht erfolgsentscheidend. 

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„Wir sind auch deshalb deutlich besser durch die Krise gekommen als erwartet, weil wir gar nicht erst versucht haben, langfristige Pläne oder Konzepte zu entwickeln. Stattdessen sind wir auf die verschiedenen Dynamiken der Pandemie in den einzelnen Märkten und Geschäftsfeldern immer mit größtmöglicher Flexibilität und Individualität eingegangen.“
    – Andreas Sennheiser

Trotz all der Herausforderungen – gab es auch Bereiche, die sich gerade in der Pandemie positiv entwickelt haben? 

Andreas Sennheiser: Ja, Neumann hat sich über das gesamte Jahr hindurch sehr positiv entwickelt: Künstler, die nicht auf der Bühne stehen konnten, sind in die Studios gegangen und haben produziert. Dafür braucht es das entsprechende Studio-Equipment. Auch die Nachfrage nach unseren Deckenmikrofonen, die berührungslos gesteuert werden, ist zum Bespiel stark gestiegen. Für die Herausforderung der Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen, gleichzeitige Online- und Präsenzteilnahme für Vorlesungen und Seminare zu ermöglichen, war unser TeamConnect Ceiling 2 oftmals als die perfekte Lösung. Wir sind uns sicher, dass hybride Bildungsangebote auch weiter an Bedeutung gewinnen werden und die Pandemie hier als Katalysator für eine künftige virtuelle Zusammenarbeit wirkt, ob im Hörsaal oder Meeting-Räumen.

Was hat die Pandemie für Sie verändert und welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen? 

Daniel Sennheiser: In meinem Umfeld haben viele von Entschleunigung gesprochen. Das habe ich so nicht erlebt. Natürlich ist das Reisen weggefallen, es gab eine stärkere Fokussierung auf das Lokale, was ich als sehr positiv empfunden habe. Aber die Konzentration auf einen Ort, verbunden mit der virtuellen Arbeit, hat für mich auch neue Aufgaben mit sich gebracht: Man trifft Kollegen nicht mehr zufällig, erlebt nicht mehr unmittelbar, wie es ihnen gerade geht.

Deshalb telefonieren wir viel, fragen nach, was die Kollegen beschäftigt, wo es vielleicht Probleme mit der Kinderbetreuung oder Stresssituationen gibt und wie wir die Mitarbeiter bestmöglich unterstützen können, damit sie trotz der wirklich herausfordernden Rahmenbedingungen auch mental gesund bleiben. Zugleich haben wir versucht, wann immer möglich, im Büro vor Ort zu sein - auch wenn in den Büros kaum Mitarbeitenden vor Ort waren. Einfach um zu zeigen: wir sind da. Insbesondere gegenüber unserem Team in der Produktion. Dafür mit ich von Zürich nach Hannover fast wöchentlich mit dem VW-Bus gependelt. Dabei hatte ich eine weitere spannende Erkenntnis:  Man glaubt ja immer, es brauche unglaublich viel, um ein Geschäft zu steuern. Mir hat das vergangene Jahr gezeigt, dass für mich ein VW-Bus und ein Laptop ausreichen. Ich habe hunderte von Stunden von Videokonferenzen aus dem VW Bus gemacht.  

Was glauben Sie, wird nach der Pandemie anders sein als vorher? Wie wird sich das Arbeitsleben ändern, auch bei Sennheiser? Und was wird sich für Ihre Kunden, die Kultur- und Musikbranche verändern?   

Andreas Sennheiser: Ich glaube, wir werden zwei Phasen erleben: Zunächst eine starke Nachholphase. Man will sich wiedersehen, will wieder auf Konzerte, sucht Genuss und Live-Erlebnisse. Diese Freude am Zusammensein, an Musik ist ja Jahrtausende alt. Dieses Grundbedürfnis nach gemeinsamen Erlebnissen mit viel Lautstärke und vielen Emotionen wird bleiben. Aber ich glaube auch, dass es beim Reisen im beruflichen Kontext ein Umdenken geben wird. Bislang konnten wir uns Messen oder große Produkt-Launches nur als persönliche Erlebnisse vorstellen. Hier wird sich etwas verändern. Wir werden eine Hybridisierung in der Zusammenarbeit erleben. Und diese Veränderung wird nachhaltig sein.  

Daniel Sennheiser: Die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten, wird eine andere sein. Wir haben vor kurzem beispielsweise mit dem Sennheiser-Betriebsrat in Deutschland vereinbart, dass 40% der Arbeitszeit im Homeoffice möglich sind, ohne dass Mitarbeitende dafür eine zusätzliche Abstimmung oder Genehmigung benötigen. Das hat verschiedene Vorteile: mehr Flexibilität oder die bessere Möglichkeit, Familie, Beruf und Freizeit zu vereinbaren. Führungskräfte haben gesehen, dass Präsenz keine Voraussetzung für gute Leistung ist. Und das führt letztlich zu einer ganz neuen Bewertung von Arbeit, besonders bei Denkarbeit, wovon wir viel im Unternehmen haben. Ich kann mir sogar vorstellen, dass wir Arbeit in Zukunft nicht mehr so stark in Stunden und Minuten messen, sondern beispielsweise in Aufgaben, die gelöst werden.

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„Führungskräfte haben gesehen, dass Präsenz keine Voraussetzung für gute Leistung ist. Und das führt letztlich zu einer ganz neuen Bewertung von Arbeit.“
    – Daniel Sennheiser

Ein einschneidender Moment für Sie und das gesamte Unternehmen war sicherlich die Entscheidung, die Sie Anfang des Jahres bekannt gegeben haben, sich komplett auf den Professional Bereich zu konzentrieren. Was waren Ihre Beweggründe?

Daniel Sennheiser: Wir haben uns alle vier Geschäftsbereiche strategisch angeschaut: Pro-Audio, Business Communication, Neumann und Consumer-Electronics. Wir sehen in allen vier Bereichen starke Wachstumschancen und haben für jedes Segment eigene Strategien entwickelt. Dabei haben wir erkannt, dass wir im Professional-Bereich langfristig eigenständig erfolgreich sein können, weil wir alles mitbringen, um am Marktwachstum zu partizipieren und die Märkte selbst weiterzuentwickeln. Gleichzeitig haben wir aber auch gesehen, dass wir im Consumer-Bereich besser mit einem Partner aufgestellt sind, der das Wachstum noch stärker fördern kann, als wir es aus eigener Kraft können. So haben wir uns entschieden, aktiv und begleitet durch eine transparente Kommunikation, nach einem Partner zu suchen. Wir haben aus dem Markt sehr positive Resonanz bekommen und konnten mit Sonova relativ schnell unseren Wunschpartner finden, der jetzt das Consumer-Geschäft unter der Marke Sennheiser weiterführen wird.

Sie sind mit der Partnersuche sehr offensiv umgegangen. Welchen Einfluss hat diese Offenheit auf den Prozess gehabt? 

Andreas Sennheiser: Wir waren schon immer ein transparentes Unternehmen – nach innen wie außen. Wir möchten, dass Mitarbeitende, Kunden und Partner nachvollziehen können, warum wir welche Entscheidungen treffen. Es war also für uns in erster Linie eine Haltungsfrage. Wir wollten offen mit dem Thema umgehen. Und das Interesse aus dem Markt war – wie angesprochen – groß. Das hat uns nochmal gezeigt, wie stark unsere Marke und die Position im Consumer-Geschäft ist.  

Sonova als Hörgerätehersteller hatten viele vielleicht nicht sofort im Blick als Partner für Ihr Consumer Business? 

Daniel Sennheiser: Wir schon. Denn wir sehen viele Gemeinsamkeiten, nicht nur auf der technischen Ebene, sondern auch kulturell. Der Umgang mit Sound und Klang zieht eine spezielle Art Menschen an. Uns verbindet nicht nur die Leidenschaft für einzigartige Audioerlebnisse, wir teilen auch sehr ähnliche Unternehmenswerte und den hohen Anspruch an Produktqualität. Wir haben von Sonova sehr viel Wertschätzung für unsere Produkte, unsere Kunden und natürlich für unsere Mitarbeitenden und ihr Können erhalten. 

Dann wurde aus einer geplanten Partnerschaft ein Verkauf. Warum dieser Schritt?  

Andreas Sennheiser: Die Entscheidung zum Verkauf haben wir getroffen, damit Sonova deutlich in das Business investieren, es gestalten und voranbringen kann. Wir werden künftig gemeinsam unter der Marke Sennheiser zusammenarbeiten und uns zu ihrer Entwicklung und zum Markenauftritt eng austauschen. Darüber hinaus sind wir über Lizenzvereinbarungen verbunden. Wir pflegen also eine enge Partnerschaft.  

Nach über 75 Jahren, mitten in einer weltweiten Pandemie ungefähr die Hälfte des Unternehmens zu veräußern, ist ein bedeutender Schritt. Wie schwer ist die Entscheidung gefallen? 

Daniel Sennheiser: Das braucht schon eine Portion Mut. Aber zum Unternehmertum gehört es, nicht einfach das Vorhandene zu bewahren, sondern sich konsequent und strategisch weiterzuentwickeln. Nach dem Verkauf des Consumer-Bereichs wird das Unternehmen Sennheiser in etwa so groß sein wie zu dem Zeitpunkt, an dem wir die Leitung übernommen haben. Wir haben also gemeinsam mit dem Sennheiser-Team ein deutliches Wachstum erzielt, das Unternehmen ist profitabler geworden und nun schaffen wir uns durch den Verkauf und die damit verbundenen Erlöse auch neue Freiheitsgrade. Jetzt haben wir beispielsweise die Möglichkeit, intensiv ins Professional-Geschäft zu investieren. Gleichzeitig wird sich auch der Consumer-Bereich im Besitz von Sonova weiterentwickeln.

Andreas Sennheiser: Ja, wir verkleinern das Unternehmen, das wir selbst führen – dafür haben wir aber langfristig verteidigbare Märkte und Produkte, die so kein anderer anbieten kann. Daran haben wir Freude, darauf sind wir stolz, und das wollen wir weiterentwickeln – und zwar finanziell unabhängig, aus eigener Kraft. Wachstum per se ist für uns keine Zielgröße.

Was sind Ihre Pläne und Ziele für den Professional-Bereich? 

Andreas Sennheiser: Ein stark wachsender Markt, für den wir herausragende Lösungen entwickelt haben, ist Business Communication. Hier konzentrieren wir uns unter anderem auf Universitäten und entwickeln Produkte für Remote Learning and Lecturing. Unser ambitioniertes Ziel ist es, in der Mehrzahl aller Meetingräume und Hörsäle dieser Welt präsent zu sein. Bei Pro Audio liegt das Wachstumspotenzial bei Software- sowie Workflowlösungen. Evolution Wireless Digital ist ein tolles Beispiel. Man kann sich die „Smart Assist“-App wie einen „Toningenieur in der Hosentasche“ vorstellen: Es ist ein intuitiv bedienbares System, bei dem wir herausragende Technologie und Software verbinden. Damit geben wir Musikern, die keinen Toningenieur haben, die Möglichkeit, großartigen Sound auf die Bühne zu bringen. Und wir denken natürlich weiter – zum Beispiel in Richtung Remote Workflows und Remote Mixing, also Produktionen über verschiedene Standorte hinweg zu ermöglichen, ohne dass zwingend alle Beteiligten live an einem Ort sein müssen. Hier entstehen völlig neue Geschäftsmodelle. Und Neumann ist eine Marke, die für ein klares Qualitätsversprechen steht, damit nachhaltig die Nummer Eins bleiben wird und die ihre Führungsposition sogar noch ausbauen kann.

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„Unser ambitioniertes Ziel ist es, in der Mehrzahl aller Meetingräume und Hörsäle dieser Welt präsent zu sein.“
    – Andreas Sennheiser

Wenn Sie auf die vergangenen 15 Monate zurückschauen: strategische Neuaufstellung des Unternehmens, eine globale Pandemie, Neufokussierung und Verkauf eines Unternehmensbereiches. Wie schauen Sie auf diese Zeit der Veränderungen?   

Daniel Sennheiser: Veränderung hat viel damit zu tun, wie wir die Welt sehen. Wir werden sicher nie wieder dahin zurückkommen, dass man über fünf bis zehn Jahre hinweg einen stabilen Planungshorizont hat. Die Welt wird volatiler werden, es wird viel mehr Unsicherheit geben. Veränderungen werden schneller aufeinander folgen und wir müssen lernen, mit weniger klaren Strukturen, aber auch weniger klaren Daten, schnelle Entscheidungen zu treffen. Hier ist es einerseits wichtig, eine stringente Strategie zu haben. Aber eine Strategie ist erstmal nur eine Absichtserklärung, man muss jederzeit offen bleiben für die Realität. Als Familienunternehmer tragen wir die Verantwortung für den Fortbestand unseres Unternehmens – über Generationen. Dazu gehört es, mutige Entscheidungen zu treffen, denn Verantwortung heißt eben nicht Wahrung des Status Quo, sondern die nachhaltige Ausrichtung an Kundenbedürfnissen und den Rahmenbedingungen, um langfristig den Erfolg des Unternehmens zu sichern.