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JETZT LAUT SEIN, DAMIT ES NACH DER PANDEMIE NICHT LEISE WIRD
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JETZT LAUT SEIN, DAMIT ES NACH DER PANDEMIE NICHT LEISE WIRD

#SangUndKlanglos

Die Ärzte in den Tagesthemen - zur besten Sendezeit, direkt vor Ort im Studio. Es geht aber nicht um ihr neues Album „Hell“. Das Zusammentreffen von Punkrock und Nachrichtenformat hat einen ernsten Grund: Corona hat die die Welt verändert und vor allem die Musik- und Veranstaltungsbranche ist von den Auswirkungen der Pandemie hart getroffen worden. Die Ärzte sind zu Gast um über die dramatische Lage zu sprechen und auf die Situation aufmerksam zu machen. Sie wollen laut sein für die hunderten Roadies, Techniker, Bühnenbauer, Securities und Caterer - denn weltweit steht die Veranstaltungsbranche still.

 

Starke Stimmen für die Veranstaltungsbranche

Wie die Ärzte ist es auch für Jazzmusiker Till Brönner an der Zeit etwas zu sagen: Auf Social Media trifft er mit einer flammenden Rede für mehr Unterstützung für Kunst und Kultur einen Nerv. Alleine auf Facebook wurde das Video millionenfach angeschaut und über 65.000 Mal geteilt. Er erntet nahezu von der gesamten deutschen Unterhaltungsindustrie tosenden digitalen Beifall. Sarah Connor, Mousse T., Christiane Paul, Annabell Mandeng, Frank Rosin, Kaja Riemann, Kostja Uhlmann – die Liste prominenter Kommentare ist lang. Kultur sei Menschenrecht und kein Luxus, betont Brönner. „Wir sind keine Minderheit. In Deutschland leben 83 Millionen Menschen, die Hauptsteuerlast liegt jedoch nur bei 16,5 Millionen Menschen, 1,5 Millionen davon sind wir“ präsentiert er die harten Zahlen und verdeutlicht, dass dieses Problem nicht nur die Branche selbst betrifft. Und trotzdem werde zu wenig für den Erhalt der Veranstaltungswirtschaft getan.

Viele Künstler nutzen ihre Reichweite in ähnlicher Weise, um Alarm zu schlagen - sei es Michael Patrick Kelly mit einem nachdenklichen Quarantäne-Konzert im Kölner Dom, Helge Schneider mit bissiger Satire oder The Boss Hoss mit ihrer lauten Unterstützung für das Büdnis #AlarmstufeRot. #AlarmstufeRot ist seit Beginn der Pandemie das gemeinsame Sprachrohr für eine Branche, die keine Lobby hat. Das Bündnis, bestehend aus Initiativen und Verbänden der Veranstaltungsbranche, organisierte bereits mehrere Großdemonstrationen zur Untermauerung ihrer Forderungen an die Politik, wie spezielle Kredite, steuerlicher Verlustrücktrag und Gelder zur Überbrückung der Zeit ohne Einkommen. „Es ist wichtig, jetzt laut zu sein, damit es nach der Pandemie nicht für lange Zeit still ist“, sagt Andreas Sennheiser Co-CEO bei Sennheiser. „Wir sind ebenfalls Teil der Veranstaltungs- und Musikbranche und positionieren uns klar an der Seite der Künstler und #AlarmstufeRot“, sagt Daniel Sennheiser, Schon bei der Teilnahme an der Night of Light bekannte Sennheiser Farbe. Deutschlandweit wurden Gebäude in alarmierendem Rot angestrahlt.

Auch bei der neuesten Aktion von #AlarmstufeRot sind schon viele Künstler dabei:  Sie sind laut indem sie zeigen, wie leise es ohne die Kunst wird. Zahllose Künstler zeigen mit ihrer Teilnahme bei der Aktion #sangundklanglos ihre Interpretation von Stille und vom Schweigen der Veranstaltungsbranche

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„Seit 75 Jahren machen wir mit unseren Mikrofonen Stimmen hörbar – auf der Bühne, im Studio oder im Film. Genau das werden wir auch jetzt tun: Wir müssen alles daran setzen, damit die Stimmen der Betroffenen auch außerhalb der Branche wahrgenommen werden“, sagt Daniel Sennheiser.

Seit Beginn der Corona-Pandemie bieten wir unseren Pro-Audio-Kunden bereits mit Wohnzimmerkonzerten und Webinaren wie #DontStopTheMusic und #DontStopTheEducation verschiedene Plattformen - und das werden wir auch weiterhin Aktionen tun.

Mareike Oer Manager Corporate Communications & Brand, Sennheiser electronic GmbH & Co. KG
Maik Robbe Communications Manager EMEA, Sennheiser electronic GmbH & Co. KG